Youth Future Village

Vom Protest zur Beteiligung. 

 

Von der Verweigerung zur Neugestaltung. 

Jugend entwickelt Zukunft: Verantwortung annehmen, indem wir Demokratiefähigkeit lernen, für unsere Umgebung, für Europa, für die Welt. 

 

Vom 20. Juli bis 31. August findet in Tamera / Portugal ein sechswöchiges Youth Future Village statt: Jugendliche aus vielen Ländern bilden ein Gemeinschaftsdorf und arbeiten konkret an Visionen und Strategien sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. Junge Friedensarbeiter sind aufgerufen, an der politischen und demokratischen Veränderung Europas und der Welt aktiv teil zu nehmen. Dafür wollen wir in sechs Wochen eine Basis bilden.Wir lernen das Wissen und erarbeiten uns die Demokratiefähigkeit, unsere Visionen politisch umzusetzen. Rund 60 junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren werden sechs Wochen lang ein ?Youth Future Village? aufbauen und gestalten, darin leben und lernen. 

 

Am 11. März ging ein junger Mann in eine Schule in der Nähe von Stuttgart und erschoss insgesamt 16 Menschen. Was für ein Drama sich in einem Menschen abspielen muss, um zu einer solchen Tat fähig zu sein. Dasselbe geschieht in Kriegen, an Checkpoints, in Eroberungen und Krisengebieten weltweit, Tag für Tag.

Die bisherigen Lösungsvorschläge reichen uns nicht aus. Wir wollen und brauchen andere Antworten. In diesen sechs Wochen haben wir Zeit, Lösungen zu erarbeiten, die diesen ausweglosen Energien eine neue positive Richtung geben können. Und zwar nicht nur für einen Menschen, sondern weltweit. Wir studieren aus verschiedenen Richtungen Antworten auf die Fragen:

Wie kann es weitergehen nach dem Zusammenbruch der großen Systeme?

Wie hängen Selbstveränderung und Weltveränderung zusammen?

Warum haben unsere persönlichen Fragen rund um Liebe, Partnerschaft und Sexualität eine politische Bedeutung?

 

Eingeladen sind diejenigen, die ihr Leben einsetzen wollen für den Frieden auf der Erde. Eingeladen sind auch Menschen aus Krisengebieten, wie San José de Apartadó, eine Friedensgemeinde in Kolumbien, junge Vertreter indigener Kulturen und Menschen aus Dharamsalla, ein tibetisches Exil in Indien. Es wird ein Treffpunkt für den Kontakt zwischen den Kulturen und Religionen, für das Erwachen hinein in das globale Denken, Lieben und Handeln.

Eine neue Liebesaffaire für eine Zukunft ohne Krieg.

 

Innerhalb dieser Zeit ist die Internationale Sommeruniversität vom 29. Juli bis 07. August 2009 mit dem Titel "Global Grace Village - Modelle schaffen für eine Zukunft ohne Krieg", an der wir teilnehmen werden. Viele internationale Friedensarbeiter werden ihre Arbeit dort vorstellen und sich miteinander vernetzen.

Danach, vom 12. bis 17.August, findet ein "Vision Quest" statt - eine radikale Methode aus der Tradition der indigenen Völker Nord- und Südamerikas, um den Menschen an seine Lebensaufgabe zu erinnern. Für einige wird es bestimmt die Möglichkeit geben, sich daran zu beteiligen.

 

Wir wünschen uns TeilnehmerInnen für die Dauer der gesamten Zeit von sechs Wochen, damit wir eine hohe und gemeinsame Energie unter uns aufbauen können.

Der Preis ist 600 Euro für die ganze Zeit.

Wir bitten alle, die mehr geben können, die Reisen unserer Gäste aus Krisengebieten zu unterstützen (bitte an das Tamerabüro wenden)

 

Unterbringung in Zelten mit veganer Gemeinschaftsküche!

Ich lade alle ein sich an dieser Arbeit und an diesem Abenteuer zu beteiligen.

 

 

 

Die Welt braucht unsere Hilfe!

 

Im Namen des Friedens und des Paradieses auf unserem Planeten.

Im Namen der Bewegung für eine Freie Erde.

 

Herzlich Willkommen!

Mara Vollmer

 

Mehr Informationen unter www.tamera.org

Anmeldung: office(at)tamera.org oder Telepfonisch unter  00351 283 635 306

 

 Preis: 600 Euro für die ganze Zeit, inkl. Unterkunft und Verpflegung.

Wir bitten alle, die mehr geben können, die Reisen unserer Gäste aus Krisengebieten zu unterstützen. Unterbringung in Zelten mit veganer Gemeinschaftsküche! 
Der 18. und 19. Juli sind Anreisetage.

 

Leitung:Mara Vollmer und Lasse Ehrich

 

Das Camp wird gemeinsam mit europäischen Kooperationspartnern aus fünf Ländern durchgeführt:

 

1. Youth for Ecological Communities in Estonia / Estland

 

2. Estonian Ecovillage Network / Estland

 

3. Asseao para o mundo Humanitario / Portugal, 

 

4. Gaia-Alentejo / Portugal, 

 

5. Lucia Maccagnola / Italien, 

 

6. Giosef Italy Giovani Seza Frontiere / Italien, 

 

7. Selba Vida Sostenibie / Spanien, 

 

8. Victor Torre De La Rosa / Spanien

 

9. The Future Gang / Deutschland

 

10. Netzwerk für eine humane Erde e.V. / Deutschland

 

Foto: Maria Soares